WORKSHOPS & SPEECHES 2019

This year we have 4 inspiring speeches and 2 hands-on workshops for you!

Experience different insights on the subject of sustainable fashion at the traditional Textilmuseum and the newly opened Maison Suisse in the heart of St.Gallen.

The attendance of the workshops and speeches is free for everyone but we kindly ask you to register by using the registration form below. If you would like to participate in several workshops/speeches please fill out a new form for each.

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Dieses Jahr haben wir 4 inspirierende Vorträge und 2 spannende Workshops für Sie!

Erleben Sie unterschiedliche Einblicke in das Thema nachhaltige Mode im traditionsträchtigen Textilmuseum und im neu eröffneten Maison Suisse im Herzen von St.Gallen.

Die Teilnahme an den Workshops und Vorträgen ist für alle kostenlos. Wir bitten Sie jedoch, sich mit dem untenstehenden Anmeldeformular zu registrieren. Wenn Sie an mehreren Workshops/Vorträgen teilnehmen möchten, füllen Sie bitte jeweils ein neues Formular aus.

 
 

speeches @ Textilmuseum

Dr. Kim Poldner

Dr. Kim Poldner

Sustainable fashion: becoming an agent of change (DR. Kim Poldner)

Kim Poldner is Professor of Circular Business at The Hague University of Applied Sciences and Wageningen University & Research (WUR), in the Netherlands where she leads the Circular Fashion Lab. Through bringing together scientists and designers, the Circular Fashion Lab contributes to the creation of new ‘categories’ of materials previously unknown in the fashion industry, disruptive technologies that re-define textile supply-chains and inspired processes of organizing that turn competitors into comparables. Learn more via www.wur.eu/circularfashion.

Professor Poldner graduated at the University of St.Gallen, Switzerland: for her PhD project she longitudinally studied 58 sustainable entrepreneurs in the fashion industry. She initiated and organized the first edition of Un-Dress in 2012, named after her PhD dissertation: Un-Dress – Stories of Ethical Fashion Entrepreneuring. Her research interests evolve at the crossroads of entrepreneurship, aesthetics and sustainability and she has written award winning case studies on sustainable fashion pioneers such as Veja and Osklen. Before she embarked on an academic career, Kim was founder of the first eco fashion store in The Netherlands in 2005 and initiator of the online platform Eco Fashion World. Her green wardrobe, including her up cycled wedding dress, was exhibited during the exhibition Wear I Am in 2017.

In her speech Kim will share her experiences as an entrepreneur and academic thereby pushing the boundaries of the current linear fashion system. Her aim is to inspire changemakers so after her presentation, there will be ample time for questions from the audience (Q&A Session).

When: 17. April, 13:00 - 13:45 Where: Textilmuseum (Vadianstrasse 2, 9000 St. Gallen), Lounge
Language: English

 
PD Dr. Monika Kritzmöller | Foto: Lia Herzer

PD Dr. Monika Kritzmöller | Foto: Lia Herzer

Ästhetik ist das neue Grün (PD Dr. Monika Kritzmöller)

Der Begriff „nachhaltige Mode“ weckt Assoziationen mit Verzicht und mangelnder Attraktivität und wird vielfach reduziert auf die Produktionsökologie, ganz so, als sei der Nachhaltigkeit mit dem biologischen Baumwollanbau für das Wegwerf-T-Shirt genüge getan. Doch Nachhaltigkeit bezieht sich gleichermassen auf soziale, kulturelle und wirtschaftliche Faktoren. Das Steuer in der Hand halten KonsumentInnen. Kompetenz im Umgang mit Textilien, sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit und Sich-Einlassen auf das Spüren von Qualitäten und letztlich die Bereitschaft, mit dem, was uns hautnah begleitet und bekleidet, eine dauerhafte Verbindung einzugehen: All dies kann so viel lustvoller sein als der digestive Austausch irgendwelcher Billig-Klamotten.

PD Dr. Monika Kritzmöller hat ihre Leidenschaften zum Beruf gemacht. Ob Mode und Textilien, Architektur oder Automobile: In ihrem Forschungs- und Beratungsinstitut „Trends + Positionen“ geht sie Lebensstilen und Alltagskultur auf den Grund, getreu der Erkenntnis: „Eine Gesellschaft hat die Objekte, die sie verdient.“ Als Privatdozentin unterrichtet sie Soziologie unter anderem an der Universität St. Gallen und publiziert ihre Erkenntnisse in Monografien, Buchbeiträgen und Kolumnen.

Wann: 17. April, 14:00-14:45 Wo: Textilmuseum (Vadianstrasse 2, 9000 St. Gallen), Lounge
Sprache: Deutsch


Workshops @ Textilmuseum

 
Sustainable Fashion | Foto: Anita Kaminski

Sustainable Fashion | Foto: Anita Kaminski

Vom Spinnrad zum Street style (HSG Bachelorstudierende)

Mit diesem im Rahmen des Bachelorkurses „Mode“ an der HSG erarbeiteten Workshop möchten wir Ihnen einen facettenreichen – und attraktiven! – Zugang zu nachhaltiger Mode vermitteln. Der Workshop beinhaltet 5 unterschiedliche Stationen rund um das Thema sustainable Fashion, welche vor Ort nach Belieben ausgewählt werden können:

(1) Wissen Oft fehlt nicht der Wille zum nachhaltigen Konsumieren, sondern das Wissen. KonsumentInnen entscheiden durch Kauf und Verwendung, welche Formen von Textilkultur wir akzeptieren wollen. (2) Wertschöpfung Was bedarf es, um ein T-Shirt zu produzieren? Wir geben Einblick in die Herstellung von Kleidungsstücken vom Rohstoff, hin zur Verarbeitung bis zum Vertrieb. (3) Wahrnehmung Fühlen, sehen und hören sind zentral für einen „ästhetischen“ Umgang mit unserer Kleidung. Wie nehmen wir Textilien mit allen Sinnen wahr? (4) Eigenkreation Kaum ein Gegenstand eröffnet so viele Freiheiten, selbst Hand anzulegen, wie unsere Kleidung. Erproben Sie Ihre Fertigkeit, Mode zum Unikat aufzuwerten. (5) Inszenierung Bei unserem Foto-Shooting inszenieren Sie sich und Ihr Outfit im stilvollen Ambiente des St.Galler Textilmuseums für ein Polaroid-Foto, welches Sie mitnehmen können. Ausserdem erwartet Sie eine inspirierende Sammlung an Modebüchern.

Am 23. Mai 2019 werden die Eindrücke und Erkenntnisse, welche die Studierenden am Workshop gesammelt haben im Foyerbereich des Hauptgebäudes der Universität St. Gallen ausgestellt.

Wann: 17. April, 15:00 - 17:00 Wo: Textilmuseum (Vadianstrasse 2, 9000 St. Gallen), Lounge
Sprache: Deutsch

 
Retrovision & Niniporelmundo

Retrovision & Niniporelmundo

Aus alt mach neU (Retrovision & Niniporelmundo)

Du hast die Nase voll von Massenprodukten und dir fehlt die Story hinter deinem Accessoire? Du sehnst dich nach einem Unikat, welches deine Persönlichkeit unterstreicht? Dann bist du bei diesem Workshop der beiden HSG Start-Ups RETROVISION und NINIPORELMUNDO genau richtig. Ihre Vision beruht auf Nachhaltigkeit und Einzigartigkeit. Mit Herzblut kreieren sie aus Altem Neues: Ihre recycelten Brillen und handgemachten Sonnenbrillenbändeli sind Unikate und stecken voller Geschichten. Am Workshop wirst dein eigenes Arm-/Fussbändeli knüpfen. Falls du Ketten oder Perlen Zuhause rumliegen hast, welche du gerne mitverarbeiten möchtest, dann nimm sie gleich mit an den Workshop!

RETROVISION widmet seine ganze Energie dem Upcycling ausgedienter Brillen. Jede ihrer Sonnenbrille ist ein Unikat, da die alten Brillengestelle sorgfältig herausgesucht und mit einem neuen, passenden Glas versehen werden. Das kommt der Umwelt zugute, da auf schädliche Herstellungs- und Transportkosten verzichtet werden kann. Dies ergänzt sich perfekt mit den handgefertigten Brillenbändeli von NINIPORELMUNDO. Inspiriert durch ihre Reisen durch Südamerika hat Nina ihre Leidenschaft für die Schmuckherstellung entdeckt. Mit Perlen und Steinen aus der ganzen Welt knüpft sie Brillen-, Fuss- und Armbänder. Jedes dieser Bänder ist ein Einzelstück und mit Liebe von Hand gefertigt.

Wann: 17. April, 15:30 - 16:45 Wo: Textilmuseum (Vadianstrasse 2, 9000 St. Gallen)
Sprache: Deutsch


speeches @ Maison Suisse

Dr. Michael Gaska

Dr. Michael Gaska

Erfahrungsbericht eines sustainable entrepreneurs und HSG-alumnuS (Dr. Michael Gaska)

Dr. Michael Gaska ist Gründer und Geschäftsführer des St.Galler Schuhlabels Rollerina. Das Schuhlabel Rollerina begeistert u.a. Christa Rigozzi, Linda Fäh, Mimi Jäger, und Mélanie Freymond nicht zuletzt dank ausgefallener und nachhaltiger Materialien, wie etwa Stoffen aus rezyklierten PET und Altkleidern, Kork sowie Ananasfasern. Angespornt von der Idee Kunden und Anbieter nachhaltiger Labels zusammen zu bringen, hat Michael Gaska Maison Suisse ins Leben gerufen, den landesweit grössten Store für fair und nachhaltig produziertes Schweizer Design, der zugleich auch als Veranstaltungshotspot regionaler und überregionaler Vereine und Nachhaltigkeitsinitiativen dient. Seitens HSG und HSG Alumni wurde er in diesem Jahr mit der Geschäftsführung der HSG Shop GmbH betraut und treibt dort sehr intensiv die Weiterentwicklung des Unternehmens voran.

Von Rollerina, über Maison Suisse bis hin zum HSG Shop: HSG-Alumnus Dr. Michael Gaska zeigt einerseits anhand seiner eigenen Unternehmensgründungen, wie sich Entrepreneure im Fair Fashion Bereich positionieren und Herausforderungen auf dem Retailmarkt in Chancen ummünzen können. Er berichtet, wie ausgerechnet das Ladensterben einmalige Opportunitäten für junge, aufstrebende Labels bietet. Am Beispiel der HSG Shop GmbH verdeutlicht er andererseits, wie ein etabliertes Retailunternehmen mit starkem universitären Bezug seine Wertschöpfungskette konsequent auf Nachhaltigkeitskriterien ausrichten und anpassen kann.

Wann: 17. April, 15:00 - 15:45 Wo: Maison Suisse (Neugasse 33, 9000 St. Gallen)
Sprache: Deutsch

Carmen Cepon

Carmen Cepon

Ich würde ja gerne, aber… (carmen cepon)

Carmen Cepon, Textildesignerin/-technikerin, Projektleiterin beim nachhaltig orientierten Verein "Es wird" und Citymanager St.Gallen von Fashion Revolution Switzerland, erzählt von Fakten sowie ihren eigenen Erfahrungen und Beobachtungen in Gestaltung und Vertrieb von Textilien. Gemeinsam mit drei Gästen und dem Publikum geht sie der Frage nach, weshalb nicht mehr nachhaltig produzierte Kleidung gekauft wird und wie es um das Angebot in der Stadt und Region St.Gallen steht. Ergebnisse daraus fliessen in ein neues Gemeinschaftsprojekt mehrerer, lokaler Organisationen.

Die gebürtige Österreicherin Carmen Cepon ist Absolventin der HTL Textil in Wien 5. In Vorarlberg erlebte die Textildesignerin und -technikerin in den frühen 90ern hautnah den Konjunkturwandel in der regionalen Textilindustrie. Darauf folgten eine betriebswirtschaft-liche Fortbildung (Uni Linz) und Jahre als Verkaufs- und Marketing-verantwortliche in der Baubranche. Seit 2003 lebt Carmen Cepon im Raum St.Gallen, seit 2012 engagiert sie sich intensiv im Bereich der nachhaltigen Entwicklung in der Ostschweiz. Neben ihrer Tätigkeit als Projektmanagerin und -coach war sie auch aktiv in die Absatzförderung nachhaltiger Produkte involviert (Faircustomer.ch, Messeauftritte, Pop-Up-Stores). Seit 2017 widmet sich Carmen Cepon mit ihrem Verein "Es wird." ganz der Umsetzung nachhaltig wirkender Projektideen.

Wann: 17. April, 16:00 - 16:45 Wo: Maison Suisse (Neugasse 33, 9000 St. Gallen)
Sprache: Deutsch

Anmeldung für Workshops & Vorträge / Registration for Workshops & Speeches

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